Anlässlich des kommenden Welttags der gesunden Ernährung am 7. März macht der Samariterbund Wien auf die Notwendigkeit von gesunder und ausgewogener Ernährung für alle Menschen aufmerksam.
Besonders armutsgefährdete Personen haben es zunehmend schwerer, sich mit frischen und nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen. Der Samariter Suppentopf setzt genau hier an: In der Suppenküche des Samariterbund Wiens werden frische Mahlzeiten zubereitet und in den Sozialmärkten kostenlos an bedürftige Menschen ausgegeben.
Allein seit Jahresbeginn wurden in zwei Monaten rund 23.000 warme Mahlzeiten verteilt. Die Speisen bestehen aus gesunden Zutaten, die nährstoffreich und zugleich kostengünstig sind. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen mit hochwertigem Essen zu versorgen und gleichzeitig Bewusstsein für eine nachhaltige und gesunde Ernährung zu schaffen.
„Gesunde Ernährung darf keine Frage des Einkommens sein. Es ist unsere Verantwortung als Gesellschaft, allen Menschen den Zugang zu nahrhaften und ausgewogenen Mahlzeiten zu ermöglichen. Der Samariter Suppentopf zeigt, dass es auch mit begrenzten Mitteln möglich ist, gesund zu essen“, betont Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbund Wiens.
„Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme – es bedeutet für uns auch Gemeinschaft, Würde und Lebensqualität. Unser Ziel ist es, Menschen nicht nur mit warmen Mahlzeiten zu versorgen, sondern auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu stärken. Wer weiß, wie man mit einfachen Mitteln gesund und günstig kocht, kann nachhaltig von diesem Wissen profitieren“, so Tobias Aistleitner, Koch und Leiter der Suppentopf-Küche.